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Beiträge 2017

Data Mining


Datum: Dezember 2017, Autor: Nikolai Weidmann


 

Big Data? – Business Intelligence!
Immer weniger Big Data Anwendungen?


In der aktuellen Capgemini-Studie zu IT-Trends spielt neben der allgegenwärtigen Digitalisierung auch Big Data eine große Rolle. Die Anzahl an Big-Data Anwendungen hat laut Studie jedoch wieder abgenommen. Für viele Unternehmen, zum Beispiel Energieversorger, habe sich herausgestellt, dass nicht die Menge an Daten anfällt wie erwartet. Einen kompletten Rückzug aus diesem Feld muss das jedoch nicht bedeuten: Die Methoden aus Big Data sind bekannt, Teile davon wurden schon im Business-Intelligence-Umfeld genutzt. Warum also nicht darauf zurückbesinnen und mit weniger Daten und geringerer Komplexität Erfolge erzielen?


Data Mining mit GRIPS äh … CRISP!

Eine interessante Auswertungsmethode ist das Data Mining. Hier versucht man mittels Einsatz bestimmter Algorithmen Informationen aus Datensätzen zu generieren. Als Vorgehensmodell bietet das CRISP-DM Modell einen gut strukturierten Ansatz. Der vorgeschlagene Weg beginnt mit dem Verständnis des zu untersuchenden Geschäftsprozesses und dessen besonderer Herausforderungen. Im Falle einer Bank könnte zum Beispiel der Kreditvergabeprozess untersucht werden. Eine Aufgabe könnte die Festlegung eines angemessenen Zinssatzes sein. Hierfür kann die Auswertung einer Vielzahl von Daten notwendig sein, die im nächsten Schritt untersucht werden. Ziel ist dabei das Erkennen von Zusammenhängen. So wäre es denkbar, dass alle Kunden mit hohem Einkommen und gutem Schufa-Score einen bestimmten Zinssatz erhalten. Im Rahmen der Datenvorbereitung werden nun alle notwendigen Daten zusammengestellt und für die Verarbeitung in einem Modell aufbereitet. Die anschließende Modellbildung ist der nächste Schritt hin zur Automatisierung der Berechnung des Zinssatzes. Alle erkannten Zusammenhänge werden hier (vereinfacht gesagt) in eine mathematische Formel gesetzt. Dafür muss bei einem Teil der Daten das Ergebnis vorher bekannt sein, denn man evaluiert das erarbeitete Modell anhand dieser Daten. Wenn das Modell die gewünschten Ergebnisse geliefert hat, kann es dann im Geschäftsprozess genutzt werden. Für neue Kunden müssten dann nur noch die relevanten Daten abgefragt und in das Modell gegeben werden, schon bekommt man den fertigen Zinssatz.

Data Mining

DOAG 2017


Datum: November 2017, Autor: Alexander Weber


Wird die DOAG alt?

Die DOAG bietet seit 30 Jahren informative Vorträge rund um das Thema Oracle an. Zusätzlich hat man die Möglichkeit sich mit namhaften Serviceanbietern in Verbindung zu setzen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Aber: Sind solche Konferenzen in Zeiten von Youtube & Co immer noch zeitgemäß?

 

Falls Sie auf der DOAG 2017 waren, dann ist Ihnen auch aufgefallen, dass der Altersdurchschnitt der Besucher eher höher war. Viele schienen die 45 schon überschritten zu haben. Dies ist zwar eine rein subjektive Wahrnehmung, aber dieser News Beitrag hat gar nicht die Absicht diese Wahrnehmung durch Daten oder Quellen zu belegen. Dies ist in Zeiten von schnellem „Content“ auch gar nicht so ohne weiteres möglich, denn man müsste ja ordentlich recherchieren.

Es gibt viele neuere Formate auf der DOAG, wie das Forum in dem diskutiert wird oder „Unconference“, ein Art Konferenz die spontan entsteht und bei der jeder mitmachen kann. Letzteres mussten wir jedoch selbst erst googeln, da wir es gar nicht kannten. Diese Formate beleben die Konferenz und gleichzeitig könnte das ein Indiz sein, dass die Konferenz an sich - und das gilt nicht nur für die DOAG - ein aussterbendes Konstrukt ist, das man mit lebensverlängernden Maßnahmen stützen muss.

Andererseits könnte diese „Oh Gott sind die Alt“- Wahrnehmung auch schlicht durch den Umstand zu erklären sein, dass hier der demographische Faktor zuschlägt, denn es gibt derzeit in Deutschland vor Allem 45-60 Jährige.

Viele der jüngeren IT-ler sind es inzwischen gewohnt sich Wissen über YouTube Videos oder Webniare anzueignen. Schulungsplattformen wie Udemy, Coursera oder Udacity bieten zudem viele Themen didaktisch hervorragend aufbereitet auch online an. Wenn eine Software herauskommt, dann gibt es immer BETA Tester, die alle neuen Featrures in kurzer Zeit auch auf YouTube bereitstellen. Selbst die Produktmanager twittern schon vorab so einiges durch die Welt, s.d. man auf einer solchen Konferenz eigentlich keinen mehr mit revolutionären Neuigkeiten vom Hocker hauen kann. Vielleicht führt dies dazu, dass jüngere IT-ler einer Konferenz eher fern bleiben. 

Das Format der Präsentation hat vielleicht auch bald ausgedient, denn man kann ja bei einem - für einen selbst - langweiligen Abschnitt nicht einfach vorspulen oder die nächste Präsentation anklicken. 

Alleine die Vielzahl an Themen und die Kurzlebigkeit von Produkten macht es möglich, dass der Mensch wegen der Fülle gar nicht die Zeit hat sich vorab alles anzusehen und deshalb trotzdem einiges Neues finden wird.

Was eine solche Konferenz aber auf jeden Fall bietet, ist die Möglichkeit „alte“ Bekannte wieder zu sehen und sich auszutauschen. Das ist etwas, was kein Online Format ersetzen kann, auch wenn es noch so „Social“ ist.

Im Endeffekt gibt es keine verlässliche Antwort auf die Frage, ob die DOAG alt und die Konferenz ein aussterbendes Format ist, aber es scheint als könnte die Digitale Revolution auch hier ihre Spuren hinterlassen...

 

 

 

 

 

 

it-sa 2017


Datum: Oktober 2017, Autor: Dariusz Lagodzinski


 

Sicherheit, Trends und aktuelle Entwicklungen in der IT

 

Egal ob Sie sich mit den neuesten Themen zum IT-Datenschutz auseinandersetzen müssen oder wissen wollen, ob Sie in Ihrem Oracle Umfeld nicht unterlizenziert sind, wir waren für Sie auf der it-sa 2017 um die passenden Antworten hierfür zu finden.

Zum neunten Mal öffnet die IT-Sicherheitsmesse it-sa ihre Pforten und lädt Aussteller wie auch Besucher nach Nürnberg ein. Vom 10. bis zum 12. Oktober präsentierten 630 Aussteller aus 24 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Fachmesse. Neben klassischen Themen wie Netzwerksicherheit, Virenschutz und IT Grundschutz wurden auch aktuelle Themen wie Security in der Hybrid Cloud behandelt.

Darüber hinaus bietet die Messe im Rahmen des Forums Congress@it-sa die Möglichkeit in fachlichen Diskussionsthemen sich mit Verbänden, Branchenvereinigungen und Ausstellern über aktuelle Fragen und Lösungen auszutauschen.

 

IT-Grundschutz

Ein aktuelles Thema, welches bei vielen Ausstellern und Forumssprecher erörtert wurde, ist der IT-Grundschutz. Hierbei ging es im Speziellen um Vorträge zum EU-DSGVO und zum IT-Sicherheitsgesetz. Der neue IT-Grundschutz wurde erstmals im Rahmen der it-sa vorgestellt. Neue Angebote richten sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen. Das IT-Grundschutz-Kompendium dient, auf Basis des IT-Grundschutz, als Prüfgrundlage für Zertifizierungen nach ISO 27001. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung definiert neue Anforderungen und Maßstäbe an das Datenschutzrecht. Das führt zu strengeren Sanktionen bei Datenschutzverstößen, verschärften Pflichten bei Dokumentationsanforderungen sowie erweiterte Prinzipien für Datensicherheit. Fristen zur Umsetzung sind branchenspezifisch und starten zu unterschiedlichen Zeiten und werden nach der kritischen Infrastruktur kategorisiert. Für Unternehmen der Stufe V, Gesundheit, Finanzen, Transport und Verkehr, begann die Umsetzungsfrist Mitte dieses Jahres.

Um die neuen Anforderungen zu erfüllen, können sich Unternehmen nach ISO 27001:2013 zertifizieren lassen und damit gegenüber Kunden und Gesetzgeber gewährleisten, dass sie Rechtskonform arbeiten.

 

Oracle Lizenzen, Probleme und Unwissenheit

Wissen Sie wie viele Lizenzen Sie in Ihrem Oracle Umfeld haben und wie viele Sie tatsächlich benötigen? Unklare Anforderungen und Pauschallaussagen führen zu Installationen von zusätzlichen Optionen und Management Packs die oft nicht benötigt werden.  Darüber hinaus kann ein Lizenzbedarf zum Teil ohne explizite Installation von Option- bzw. Management Packs entstehen. Ein Beispiel hierfür ist die Nutzung der Data Pump-Funktion mit der Option Advanced Compression (AC). Auf den ersten Blick ist dies kein Problem da hier keine Kosten auf Anhieb entstehen. Diese zusätzlichen Lizenzen können sich aber schnell summieren und ein erhöhtes Finanzrisiko verursachen, wenn Oracle vor Ihrer Tür steht und überprüft wie viele Lizenzen Sie benötigen. Für ein kleines Unternehmen mit 100 Systemen und knapp 20 Datenbanken können hier zusätzliche Lizenzgebühren in Höhe von 500.000 € verursacht werden. Aus diesem Grund sollte genau geplant und abgestimmt werden, welche Lizenzen benötigt werden und welche Optionen deaktiviert werden müssen, damit keine zusätzlichen Lizenzgebühren anfallen.

 

IT Sicherheit und Nürnberg – Ein erfolgreiches Duo

Lohnt sich ein Besuch auf der Sicherheitsmesse? Mit 12.780 Besuchern feiert die Nürnberger Fachmesse einen 25 prozentigen Anstieg bei den Besuchern und setzt somit eine neue Bestmarke. Das dabei auch die internationale Relevanz immer größer wird, zeigt sich bei der Zunahme der ausländischen Fachbesucher. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent gestiegen. Das Zusammenspiel von offenen Foren, einer breiten Abdeckung von IT relevanten Themen und eine internationale Ausrichtung, sowie ein Special Keynote Sprecher werden auch 2018 wieder für neue Rekorde auf der Nürnberger Fachmesse sorgen und rechtfertigen einen Besuch der Messe.

 


Datum: August 2017, Autor: Alexander Weber



Neues bei ORACLE

Wie kann ein Unternehmen den kompletten Administrationsaufwand minimieren, ohne dass dabei wichtige Informationen verloren gehen?
Wir haben 2013 eine wichtige Entscheidung getroffen und uns ein eigenes cloudbasiertes ERP-System „gestrickt“.
Im Interview mit Oracle erzählt Alexander Weber, CEO und Principal der e:ndlich OHG, welcher Aufwand dahinter steckt und warum wir uns seitdem wieder voll und ganz auf unsere Kernkompetenzen fokussieren können.

 

Jetzt hier das komplette Interview lesen: goo.gl/pGxhC2

Algorithmus ist alles

Die Modellbildung ist hier sehr vereinfacht dargestellt. Grundlage ist in der Regel ein oder gar mehrere Algorithmen. Diese werden in vier Bereiche eingeteilt: Klassenbildung, Klassifizierung, Assoziation und Zeitreihenanalyseverfahren. Schon in hier wird deutlich, dass die hohe Kunst des Data Mining bereits in der Wahl und korrekten Anwendung der entsprechenden Algorithmen liegt. Letztendlich sorgt eine schrittweise Annäherung aber schnell für Ergebnisse und das Erreichen der gesteckten Ziele.

ITIL Service Transition Zertifizierung - Ein Erfahrungsbericht


Datum: Juni 2017, Autor: Nikolai Weidmann


ITIL Service Transition Zertifizierung - Ein Erfahrungsbericht

So läuft die Transition Schulung abseits der Gerüchteküche!

  •  „Die Transition Prüfung ist die schwerste Expert Prüfung“.

  •  „Da fallen viele durch“.

  •  „ITIL? Das ist doch wahnsinnig trocken!“

Aussagen wie diese habe ich im Vorfeld meiner geplanten Weiterbildung oft gehört. War die Auswahl dieser Schulung vielleicht doch keine gute Idee?

Anfangshürden

Wir bei der endlich OHG sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Um das entsprechende Survival-Know-How für digitale Welten zu sichern, setzt jeder Mitarbeiter regelmäßig die Segel auf Weiterbildungskurs. Ich selbst bin als Consultant im ITSM Umfeld unterwegs. Daher wollte ich meine Kenntnisse in diesem Bereich vertiefen, um unseren Kunden noch bessere Unterstützung anbieten zu können. Das erste Abenteuer: Überhaupt einen zuverlässigen Anbieter für die Zertifizierung im Bereich ITIL Service Transition im Großraum zu finden. Nach langem Suchen fand sich am Ende der passende Anbieter in München.

Eine spannende Reise

Am 12. Juni habe ich mich dann auf den Weg nach München gemacht. Der Weg vom Bahnhof zum Schulungsraum war schnell gefunden und dort ging es dann gleich geballt los. Der erste Schulungstag brachte die ersten Basisinformationen zu Service Transition. Grundlagen! Vieles davon hat man bereits im Foundation Kurs gehört, welcher übrigens Voraussetzung für die Expert Kurse ist. Abends nach einem ausführlichen Spaziergang ab ins Hotel. Dort habe ich dann die Zeit genutzt um den Stoff des Tages zu wiederholen, denn man lernt ja schließlich nicht nur für die Prüfung. Der Dozent gab uns sehr gute Tipps für die Prüfung. Am nächsten Tag konnten wir anhand anschaulicher Beispiele die ersten großen Prozesse erklären. Somit waren die Themen Change Management und mein Favorit Service Asset and Configuration Management abgehakt. Danach noch zwei kleinere Prozesse, Change Evaluation und Service Validation and Testing. Das war ein anstrengender, aber auch sehr spannender Tag. Wie schon am Abend zuvor habe ich mich noch einmal an die Prüfungsvorbereitung gemacht. Der letzte Tag brachte dann noch den restlichen Stoff, unter anderem das Release and Deployment Management, und, nach leckerer Stärkung beim Italiener, ging es an die Prüfung. Definitiv nicht leicht, aber wesentlich besser zu schaffen als erwartet.

Zufrieden zurück

Mit bestandener Prüfung in der Tasche habe ich mich wieder auf die Reise in heimische Gefilde gemacht. Die Tage in München waren für mich dabei rundum positiv. Gerade der Bereich des Configuration Management konnte mich zwar nicht mehr völlig überraschen, aber das ein oder andere Detail kenne ich jetzt noch besser. Ein voller Erfolg!

Ich persönlich würde dieses Seminar immer wieder besuchen. Nicht nur das erlernte Wissen ist eine Bereicherung für unsere Projekte, auch die neu geknüpften Kontakte sind wertvoll. Beim nächsten Mal würde ich jedoch direkt ein Paket aus Service Operation und Transition buchen. Denn, wenn man erst mal dabei ist, die ITIL-Prüfungen zu schreiben, fällt eine Zweite davon innerhalb kurzer Zeit meiner Meinung nach noch leichter.

Oracle APEX "rockt" Deutschland...

News zur APEX Connect 2017 - in Berlin

Autor: Alexander Weber - 12.5.2017

Lesen Sie in diesem Beitrag, was mit APEX geht, wer APEX "tut" und über was man beim nächsten Software Projekt nachdenken kann.

Im nhow Hotel Berlin fand die dreitägige "APEX Connect" Veranstaltung der DOAG (Deutsche Oracle Anwender Gruppe) statt. Sie dient zum Austausch zwischen Hersteller, Entwickler und Benutzer von Oracle APEX (Oracle Application Express).

Eines ging aus dieser Veranstaltung ganz deutlich hervor: Apex ist weiter auf dem Vormarsch, das merkt man in den Vorträgen und den Gesprächen mit den Teilnehmern. Viele kundenspezifische Anwendungen aus verschiedensten Branchen werden damit realisiert und lösen Excel Sheets und Access DBs an den Stellen ab, an denen eine gewisse Komplexität und zentrale Datenhaltung wichtiger wird.

Das stellt damit nicht grundsätzlich die Verwendung von Excel oder Access in Frage, denn diese Tools sind hervorragend geeignet Zusammenhänge, z.B. im Fachbereich, überhaupt erstmal sichtbar zu machen. Sobald man jedoch anfängt mehrerer Versionen eines Excel Sheets zu haben sollte man über APEX nachdenken.

Durch die Möglichkeit auch in der Cloud APEX nutzen zu können, kann man dies zudem ohne Aufwand sofort tun. Es sind auch für den Start keine Programmierkenntnisse nötig, da es sich um eine deklarative - also beschreibende Entwicklungsplattform handelt, in der man über Dialoge zu einem Ergebnis kommt.

Es wird zudem seitens Oracle sogar über eine Cloud Free DB Version nachgedacht.

Die "DB Systel" der IT Dienstleister der Deutschen Bahn zeigt zudem mit einem über 20-Mann starken APEX Entwickler Team mit einer modernen, agilen Mitarbeiterführung wie man schnell und unkompliziert Anforderungen aus dem Fachbereich abdecken kann und damit die Unternehmensdaten und das Know-how, weg von den persönlichen Notebooks bzw. Fileshares, in eine zentrale Datenbank bekommt.

Bei Oracle selbst, einer Softwarefirma mit über 130.000 Angestellten die natürlich auch eine HR, Rechts- oder Finanzabteilung hat, wird APEX immer mehr eingesetzt. Der Begriff „YAAA“ - Yet another Apex Application fällt, weil auf der ganzen Welt immer mehr APEX Applikationen entdeckt werden.


Die Beispiele sind inzwischen wirklich zahlreich und gerade die Top Firmen in Deutschland entdecken immer öfter dieses Werkzeug für sich.

Mit der Einführung des Interactive GRID, noch mehr Kalenderfunktionalität und dem modernen responsive User Interface sind ansprechende Desktop und Mobile Frontends möglich.

Die endlich OHG setzt APEX seit seinen Anfängen ein und haben bei mehreren Kunden (Industrie, Automobile und Finanzen) hochfunktionale Anwendungen geschaffen, die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind. Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse die wir hier mit unseren Kunden erzielen konnten.

Es handelt sich dabei auch immer um OLTP (Online-Transaction-Processing) Anwendungen die von Ihrer Natur her (durch die Möglichkeiten Daten zu manipulieren) komplexer sind als "reine" Reporting Anwendungen.

Reporting Frontends kommen und gehen, APEX bleibt und wächst.

Wer auf APEX setzt, setzt aus unserer Sicht auf die Zukunft und ist gleichzeitig modern.

Bitte denken Sie auch über APEX nach, wenn sie ihr nächstes POWER User Big Data, High sophisticated Software Projekt aufsetzen.

DM Säbelfechten

endlich OHG sponsored die deutschen Meisterschaften im Säbelfechten

Das Turnier zog sich über zwei Tage hin. Die Vorbereitungen zu dem Turnier waren sehr professionell
und zeichnen sich durch hohes Engagement und Hingabe aus. Alles ehrenamtliche Helfer aus dem Umfeld des Fechterrings Nürnberg.

Der Säbelfechsport is extrem schnell und es ist mit dem bloßen, ungeübten Auge kaum erkennbar, wer eigentlich den Punkt gemacht hat. Ein komplexes Regelwerk macht es zusätzlich schwer auf Anhieb zu verstehen um was es geht. Für die Athleten zählt gute Vorbereitung, stetiges Training und ein schnelles Erkennen der Situation.

All das sind Eigenschaften, die auch uns helfen dem Kunden ein idealer Partner zu sein und deshalb können wir uns sehr gut mit diesem Sport identifizieren.

Gratulation an die deutschen Meister "Benedikt Wagner" und "Anna Limbach" und insgesamt an die erfolreiche Mannschaft aus Dormagen.

Ein herzlicher Dank an den Fechtering Nürnberg für die tolle Organisation.

Wer noch mehr über das Event erfahren will, kann sich in der Presse informieren (z.B. hier).

Big Data

Wird Big Data aktuelle Datawarehouses ersetzen?

Autor: Alexander Weber

Big Data – und alles was damit assoziiert wird – ist für mich die Erweiterung der Datentechnik um einen Mechanismus, der extrem viele Daten aufnehmen kann und damit vergleichbar mit der Verarbeitung der Sinneswahrnehmungen eines Menschen. 

Über die Sinnesorgane werden extrem viele Informationen erfasst. Diese Daten werden aber nicht alle einzeln sortiert und strukturiert, sondern wir reagieren darauf aufgrund von Erfahrung und Wahrscheinlichkeiten in Millisekunden. Ein Fußballer muss alle Eindrücke wie Sonnen-/Flutlicht, Lauftempo, Ballgeschwindigkeit, Spielsituation, Gegnerposition, Zurufe der Trainer/Mitspieler etc. in Bruchteilen erfassen und bewerten. Er kann nicht erst warten, bis sein Kopf dies für ihn abgeschlossen hat. Ähnliches gilt für die Bewertung von Verkehrssituationen oder die Erziehung von Kindern :-).

Datawarehouse = Kopf

Der Kopf steht für die bisherige Art mit Daten umzugehen: das Datawarehouse. Der Kopf versucht aufgrund von exakten Daten eine vernünftige Entscheidung zu treffen, braucht dazu aber Zeit (zum Beispiel beim Aufbau eines IKEA Regals). Ähnliche Informationen führen dabei auch immer zur gleichen Entscheidung. Änderungen im Kopf und im Datawarehouse sind langwierig und anstrengend – man denke nur an den Versuch Essgewohnheiten, Zeitmanagement etc. zu ändern.

Big Data = Rückenmark und Sinnesorgane

Die Sinnesorgane und das Rückenmark stellen die Analogie zu Big Data und der statistischen Auswertung mittels "Machine Learning" dar. Wie statistisch ausgewertet wird, stellt der Kopf zur Verfügung – aber die Auswertung erfolgt schnell und aufgrund der gerade verfügbaren Daten, die mit der zu bewertenden Situation zu tun haben. 

Gute Spieler – um beim Fußballbeispiel zu bleiben – erkennen Muster im Spiel (ausprobiert in Data Labs), die Ihnen helfen erfolgreich zu sein und gewisse Spielsituationen schneller zu Ihren Gunsten auszuwerten. Thomas Müller sieht Torchancen an Stellen, wo andere keine sehen und überrascht damit regelmäßig sein Umfeld. 

Diskussionen, ob Big Data den bisherigen Umgang mit Daten abschaffen wird, sind aus meiner Sicht nicht zutreffend. Es ist kein Ersatz, sondern eine Erweiterung im Umgang mit Daten. Das eine wird aber ohne das andere nicht auskommen.